Großsteingräber bei Valthe-Oostth2illiDit: rexliOmonudrliENé
| Großsteingräber bei Valthe-Oost Hunebed D36, Hunebed D37 | |||
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Das Großsteingrab D36 bei Valthe | |||
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| Koordinaten | Valthe-Oost D36, Valthe-Oost D37 | ||
| Ort | Borger-Odoorn, OT Valthe, Drenthe, Niederlande | ||
| Entstehung | 3500 bis 2800 v. Chr. | ||
| van-Giffen-Nr. | D36, D37 | ||
Die Großsteingräber bei Valthe-Oost sind zwei megalithische Grabanlagen der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur in Valthe, einem Ortsteil von Borger-Odoorn in der niederländischen Provinz Drenthe. Die Gräber tragen die Van-Giffen-Nummern D36 und D37.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Lage
- 2 Forschungsgeschichte
- 3 Beschreibung
- 3.1 Grab D36
- 3.2 Grab D37
- 4 Literatur
- 5 Weblinks
Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Gräber befinden sich südlich von Valthe am Hunebedweg. Grab D37 liegt nur etwa 25 m östlich von D36. 1,7 km westsüdwestlich befindet sich das Großsteingrab Valthe-Zuidwest (D35). Auch mehrere zerstörte Gräber sind aus dieser Gegend bekannt. 1,9 km westnordwestlich lag das Großsteingrab Valthe-Valtherveld (D33), 2,3 km südsüdwestlich das Großsteingrab Weerdinge (D37a) und 2,5 km westnordwestlich das Großsteingrab Odoorn-Noorderveld 2 (D32d)
Forschungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Existenz der Gräber wurde erstmals auf der zwischen 1788 und 1792 entstandenen Hottinger-Karte erwähnt. 1878 erfolgte eine erste Dokumentation durch William Collings Lukis und Henry Dryden. 1918 dokumentierte Albert Egges van Giffen die beiden Anlagen für seinen Atlas der niederländischen Großsteingräber. 1952 fanden Restaurierungen statt.
Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Grab D36[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bei der Anlage handelt es sich um ein ostsüdost-westnordwestlich orientiertes Ganggrab. Eine steinerne Umfassung ist nicht auszumachen. Die Grabkammer hat eine Länge von 7,9 m. Sie besaß ursprünglich fünf Wandsteinpaare an den Langseiten und je einen Abschlussstein an den Schmalseiten. Der östliche Wandstein der südlichen Langseite fehlt. Von den ursprünglich fünf Decksteinen sind noch vier vorhanden. Einer liegt außerhalb der Kammer. Zwischen dem von Osten aus gesehen zweiten und dritten Wandstein der südlichen Langseite befindet sich der Zugang. Ihm war ein Gang vorgelagert, von dem nur noch ein Wandstein erhalten ist.
Grab D37[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bei D37 handelt es sich um ein ostsüdost-westnordwestlich orientiertes Ganggrab. Eine steinerne Umfassung ist nicht auszumachen. Die Grabkammer hat eine Länge von 11,4 m und eine Breite von 3,7 m. Sie besaß ursprünglich sechs Wandsteinpaare an den Langseiten und je einen Abschlussstein an den Schmalseiten. An jeder Langseite fehlt ein Wandstein. Von den ursprünglich sechs Decksteinen sind noch drei vorhanden, die aller im Inneren der Kammer liegen. Der östlichste ist in zwei Teile zerbrochen. Zwischen dem von Osten aus gesehen zweiten und dritten Wandstein der südlichen Langseite befindet sich der Zugang. Vorgelagerte Gangsteine wurden nicht festgestellt. Ob sie ursprünglich vorhanden waren, ist unklar.
Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Jan Albert Bakker: The Dutch Hunebedden. Megalithic Tombs of the Funnel Beaker Culture. International Monographs in Prehistory, Ann Arbor 1992, ISBN 1-87962-102-9.
- Jan Albert Bakker: Megalithic Research in the Netherlands, 1547–1911. From ‘Giant’s Beds’ and ‘Pillars of Hercules’ to accurate investigations. Sidestone Press, Leiden 2010, ISBN 9789088900341, S. 217 (Onlineversion).
- Albert Egges van Giffen: De Hunebedden in Nederland, 3 Bände. Oosthoek, Utrecht 1925.
- Evert van Ginkel, Sake Jager, Wijnand van der Sanden: Hunebedden. Monumenten van een steentijdcultuur. Uniepers, Abcoude 1999, ISBN 978-9068252026, S. 182–183.
- G. de Leeuw: Onze hunebedden. Gids vor Drentse hunebedden en de Trechterbekerkultuur. Flint ’Nhoes, Borger 1984.
- William Collings Lukis: Report on the hunebedden of Drenthe, Netherlands. In: Proceedings of the Society of Antiquaries of London. 2nd series. Band 8, 1878, S. 47–55 (Online).
- Wijnand van der Sanden, Hans Dekker: Gids voor de hunebedden in Drenthe en Groningen. WBooks, Zwolle 2012, ISBN 978-9040007040.
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- The Megalithic Portal: D36 Valthe, D37 Valthe
- hunebedden.nl: Hunebed D36 en D37
- hunebeddeninfo.nl: D36 en D37/Valthe-Oost en Valthe-Oost
- JohnKuipers.ca: D36 Valthe, D37 Valthe
- cruptorix.nl: D36, D37